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... im Wandel der Zeit …

Die Entstehung der Kirche zur Unbefleckten Empfängnis geht in die Anfangszeiten der Schulschwestern in Algersdorf/Eggenberg zurück. 1896/97 wurde sie nach den Plänen von Joseph Flohr im Stil der einfachen italienischen Renaissance errichtet. Der Baukörper der Kirche ist bis heute in seiner ursprünglichen Form weitgehend erhalten, während der Innenraum 2009/10 zum 2. Mal neu gestaltet wurde.
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Immer sollte die Kirche auch junge Menschen ansprechen. So wurde die erste Umgestaltung mit der Architektengruppe Domenig & Huth in den Jahren 1968-1971 vorgenommen. Dem Zeitgeist entsprechend wurde die gesamte historische Einrichtung entfernt.
An der Stelle, wo der Hochaltar stand, wurde die Orgel positioniert. Gemäß dem 2. Vatikanischen Konzil rückten Volksaltar, Tabernakel und Ambo näher zum Volk in den Kirchenraum. Der weststeirische Künstler Gerhard Moswitzer gestaltete diese Objekte aus steirischem Erz. 

Mit der starken Benützung ist immer auch Abnutzung der Einrichtung verbunden. Denken wir nur an die Sessel, die beim tiefen Luftholen des Benutzers bereits „konzertierten“. Auch vollzog sich ein Umdenken zur Art der Ausstattung – Schöpfungsverantwortung kontra Kunststoff. Zusätzlich verstärkte sich das Bedürfnis nach einer sakraleren Raumatmosphäre, die durch die Ausstattung der 70iger Jahre nicht wahrgenommen wurde.

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Die aktuelle Umgestaltung geschah nach einem Entwurf und unter Leitung des Architekten DI Ferdinand Certov. Mit relativ geringen Eingriffen in die Bausubstanz erhielt der Kirchenraum eine völlige Veränderung. Die seitlichen, abgestuften Emporen, die weit in den Kirchenraum ragten und mit einer gelben Polyesterverkleidung versehen waren, wurden in ein einheitliches Niveau gebracht und zurückversetzt. Raumgestaltende „Brückenelemente“ aus Nussholz verbinden nun die Pfeilerdurchgänge. Die Bänke, die vom Material her eine Einheit mit den Emporen bilden und der runden Form des Altarraums angepasst sind, ersetzen die Polyestersessel. Anstatt des Teppichbodens wurde ein großformatiger Natursteinboden verlegt und gleichzeitig die Fußbodenheizung erneuert. Die Heiligenfiguren aus dem ursprünglichen Inventar haben nun einen erhöhten Fixplatz. Um die optische Dominanz der Orgel abzuschwächen, wurde davor das monumentale Altarbild „Auferstandener Christus“ von Franz Yang Mocnik situiert. In der Fastenzeit zieht der bereits bestehende Gobelin-Teppich von Rudolf Szyskowitz den Blick des Betrachters an. Die Leuchtkraft des Altarbildes, die Filterung des Lichtes durch die gelb-ockerfarbene Verglasung der Fenster und die gezielte Lokalisierung der künstlichen Beleuchtung geben dem Raum Wärme und eine kontemplative Atmosphäre.

baenke motschnig elicht

Bei der Konsekration der Kirche im Jahr 1897 wurde in der Mauer hinter dem damaligen Hochaltar ein Schlussstein eingefügt, in dem eine Denkschrift mit folgenden Worten eingeschlossen ist: Möge dieses Gotteshaus sein eine Stätte des Friedens und des Heiles, wo alle, die da beten, Kraft und Stärke und Trost finden in den Kämpfen und Leiden dieser Pilgerfahrt auf Erde. Ein zeitlos gültiger Wunsch!

nach Sr. Agathe Michelitsch, Jahresbericht des Schulvereins 2009/10

Die Umgestaltung der Mutterhauskirche wurde unterstützt von:

Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari

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Vergelt's Gott!

Diözese Graz-Seckau

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atemholen22017

 

                   

 

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.... in der neugestalteten Mutterhauskirche

Laudes

Eucharistiefeier

Vesper

Sonntag

07.40 Uhr

08.00 Uhr

17.30 Uhr

Montag

06.30 Uhr

18.00 Uhr

17.45 Uhr

Dienstag

06.00 Uhr

06.15 Uhr

18.00 Uhr

Mittwoch

 

18.00 Uhr

 

Donnerstag

06.00 Uhr

06.15 Uhr

18.00 Uhr

Freitag

06.00 Uhr

06.15 Uhr

18.00 Uhr

Samstag

06.45 Uhr

07.00 Uhr

17.30 Uhr

Die Gottesdienstzeiten gelten nur für die Schulzeit.

Änderungen vorbehalten.
Wenn Sie möchten, dass Ihnen die Änderungen bekanntgegeben werden, schicken Sie bitte ein Mail: office(at)schulschwestern.at

.... in der Dreifaltigkeitskirche
mit der Provinzhausgemeinschaft (Schlossbergplatz)

dreifaltigkeitskirche_gottesdienste

Mittwoch

18.00 Uhr

Vesper-Messeinheit

Samstag 07.30 Uhr Hl. Messe

Samstag

17.30 Uhr

Vesper;
anschl. Anbetung bis 18.30 Uhr

Änderungen vorbehalten.
Wenn Sie möchten, dass Ihnen die Änderungen bekanntgegeben werden, schicken Sie bitte ein Mail: sr.simona(at)schulschwestern.at

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